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Archiv für November, 2012

Kiffen gegen Galle

Ich war in Indien, ich war in Nepal. Ich hatte zwei Gallenkoliken und flog wegen denen früher heim. Dann lag ich 4 Tage im Krankenhaus, wurde aber nicht operiert wegen dem Durchfall, den ich mir als Souvenir mitbrachte. Heute war ich nochmal beim Arzt wegen dem allem und fragte, unter anderem, was ich machen könne, wenn ich eine Kolik habe und gerade nicht in Reichweite eines Krankenhauses bin oder so. Dann gingen wir ein paar Dinge durch und im Rausgehen sagte er leise zu mir, dass „eine Tüte rauchen auch hilft“, weil es „entspannt und sowohl Körper als auch Geist entspannt“ und die Schmerzen ein bisschen nimmt. Ich solle aber niemandem sagen, dass er das zu mir gesagt hat. Ich war so perplex, dass ich ihm nichtmal das hinknallen konnte, was ich jetzt im Nachhinein denke, nämlich: ich kiffe nicht, habe es noch nie getan, und werde das auch wegen dieser vermaledeiten Galle nicht anfangen. Nie und nimmer.

Ich meine, ich bezweifle den medizinischen Nutzen von Cannabis ja wirklich nicht und wer das für sich als den richtigen Weg sieht, soll das tun, das ist mir relativ egal. Aber ich frage mich schon ein bisschen, wie ich auf meine Umgebung wirke, dass sich ein Arzt traut, so etwas zu mir zu sagen?

Ich hefte es ab unter Erfahrungen, die mich schmunzeln lassen, die mich aber auch darin bestärken, schlagfertiger zu werden. Ich war sprachlos, und das geschieht wirklich eher selten.

Was ein Tag…